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Interdisziplinärer Ansatz: Wenn Rudern auf Fußball und Leichtathletik trifft

Am Montag, 21. September 2026, fand das Crossover-Training unserer TrainerBank auf dem Buniamshof statt. Nach zwei Mental-Workshops und dem Teamevent „Einführung in den Kanurennsport“ stand diesmal der sportartübergreifende Austausch im Mittelpunkt: Trainerinnen und Trainer aus Rudern, Leichtathletik und Fußball entwickelten gemeinsam eine Trainingseinheit zum Thema Schnelligkeit.

Die Idee des Crossover-Trainings: Was haben unterschiedliche Sportarten gemeinsam? Wo liegen die Unterschiede? Und welche Trainingsansätze lassen sich auch in anderen Sportarten nutzen? Jugendliche aus den Trainingsgruppen der beteiligten Trainerinnen und Trainer probierten die Einheit bei bestem Wetter und abendlichen Sonnenstrahlen direkt aus.

Den Auftakt machten Freya Glenewinkel vom Lübecker Ruder-Klub und Katharina Rogosch (Foto re.) von der Lübecker Ruder-Gesellschaft mit einer allgemeinen und dem „Cindy“-Workout. In gemischten Dreierteams wurden Liegestütze, Hockstecksprünge und Kniebeugen absolviert – natürlich mit einer Portion Wettkampfehrgeiz.

Anschließend ging es mit Lene Krayenborg vom MTV Lübeck und Philip Schliewe vom TuS Lübeck in den Leichtathletik-Block. Koordinationsübungen, Hürden und Reaktionsläufe standen auf dem Programm. Den Abschluss übernahmen Markus Schönherr vom 1. FC Phönix Lübeck und Alexander Weiß vom JFV Lübeck mit fußballspezifischen Reaktionsduellen und 1-gegen-1-Situationen.

Dabei wurde schnell deutlich, wie unterschiedlich Schnelligkeit in den Sportarten trainiert und eingesetzt wird. Die Fußballer mussten sich beispielsweise an die ungewohnten Leichtathletik-Übungen herantasten, während die Ruderinnen beim Fußball mit starken Dribblings für einige Überraschungen sorgten.

Nach der Praxiseinheit wurde deshalb genau hingeschaut: Welche Übungen verfolgen welche Ziele? Wo zeigten sich sportartspezifische Stärken? Und welche Ansätze könnten auch im eigenen Training funktionieren? In der gemeinsamen Analyse und Diskussion tauschten sich die Trainerinnen und Trainer der TrainerBank aus und entwickelten Ideen für den Transfer in die eigene Sportart.

Genau dieser Austausch ist ein wichtiger Bestandteil der TrainerBank der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck. Neben der finanziellen Unterstützung und der individuellen Weiterentwicklung geht es darum, Lübecker Trainerinnen und Trainer miteinander zu vernetzen, neue Impulse zu geben und voneinander zu lernen.

Fotos rechts: © Felix König